Informazionen von der Stadt Siófok

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Flughafen
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+36-30
9366 966
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Die
Geschicthe der Stadt Siófok
Die
Umgebung der Stadt Siófok war bereits in der vorgeschichtlichen
Zeit, in der Jungsteinzeit und in der Römerzeit bewohnt.
Im Material des Pfadfindermuseums, das vom r. k. Kaplan
István Molnár gegründet wurde (1930), gab es auch
Funde aus der Altsteinzeit (Paläolithikum), die István
Molnár im Stadtteil Sáfránykert sammelte. In der Sammlung
konnte man auch Axte, Hacken, Mahlsteine, Schmuckstücke
sehen. Sie wurden von Dr. Ferenc Zákonyi systematisiert;
er war Ehrenbürger, ehemaliger Stadtsekretär und ausgezeichneter
Forscher der lokalen Geschichte unserer Stadt. Er
entdeckte die Funde in der "sehr reichen"
Flur Szigeti.
(Die Sammlung wurde leider vernichtet, nur drei Fotos
bewahren das Material auf.)
Das
Material der Kupfer- bzw. der Bronzezeit wurde von Bálint
Kuzsinszky für die Nachwelt verewigt. In Kiliti und
in der Flur Szigeti sammelte er Sicheln, Sägeblätter,
Gewehre und Schmuckstücke. In Széplak, in der Flur Vadkacsás
wurden 110 Urnengräber freigelegt. Um die Steinzeit
herum - 350 v. Chr. - erschienen in unserer Gegend die
Kelten, unter ihrer Herrschaft verbreitete sich in breitem
Kreise die Anwendung des Eisens. Am östlichen Rande
der Flur Szigeti und in der Nachbarschaft des jüdischen
Friedhofs fand man die Spuren einer keltischen Siedlung
sowie keltische Silbergeldstücke (Dr. Károly Sági, Archäologe,
Keszthely). Mit der römischen Besetzung beginnt ein
neues Kapitel in der Geschichte von Transdanubien. Die
Verteidigung der südlichen Kriegsstraßen erforderte
die Gründung der Provinz Pannonien, die der civitas,
sowie den Bau von Straßen, Siedlungen.
Die
römischen Eroberer erreichen die Umgebung des heutigen
Siófok im I. Jahrhundert, hier lang führt die Straße
von Sopianae (Pécs) über Tricciana (Ságvár) nach Arrabona
(Gyôr). Laut Aufzeichnungen von Sextus Aurelius Victor
(III-IV. Jh.) ließ Kaiser Galerius im Jahre 292 auf
dem heutigen Gebiet von Siófok Wälder ausrotten und
eine Schleuse erbauen, zur Entwässerung der Sumpfgebiete
des "Lacus Pelso" - so hieß der Balaton auf
Latein. Er benannte die ganze Gegend nach seiner Frau
Valeria. Nach der Landnahme der Ungarn findet man bereits
in der Stiftungsurkunde der Abtei von Tihany (1055)
- also im ersten ungarischen Sprachdenkmal - den folgenden
Satz:
... "Rivulus namque, qui dicitur Fuk fluens"
...
Das heißt, übersetzt: "Der kleine Fluß, genannt
Fuk, entspringt ebenfalls dem erwähnten See, liegt an
einer Stelle, wo man übersetzen kann, mit Hilfe einer
älteren Brücke und, oft, einer Furt."
Fuk als Dorf figuriert also in der originellen Urkunde
nicht, trotz dessen, daß der "Fluß" auf mehreren
Stellen als Dorf auftaucht. (Dr. László Erdélyi: Kritische
Urkunden der Abtei von Tihany, MTA, Bp., 1909.) Auf
dem heutigen Gebiet von Siófok, am Fluß Fok, auch Sió
genannt, sowie in der Umgebung zählen die Quellen der
XI-XIV. Jahrhunderte sieben Siedlungen auf: Holovogy,
Losta, Töreki, Kiliti, Fok, Igám und Jód. Im Falle der
beiden letzten Siedlungen sind nur die Namen erhaltengeblieben,
im Namen einer Flur und eines Berges. Auf Grund der
Beschreibungen kann man darauf schließen, daß zwei Namen
den gleichen Ort bezeichnet hatten. In der Nähe einer
Übergangsstelle soll in den frühen Zeiten das Gut Holovagy,
später, auf der gleichen Stelle das Dorf Fok gestanden
haben. Das Dorf Losta wurde in der Árpádenzeit auf einer
Insel von Siófok, ebenfalls am Fluß Fok errichtet. Der
Name des Dorfes Fuk taucht in schriftlicher Form zum
ersten Mal 1137 auf, unter den steuerbezahlenden Ortschaften;
das Wortgefüge Siófok ist seit 1790 bekannt.
Nach
dem Tatarensturm wurde Fok wieder bevölkert, es wurde
eine Pfarre gegründet, die Kirche wurde zur Ehre der
hl. Petrus und Paulus eingeweiht; bis zur Türkenzeit
war es Dechantensitz. 1541 drängten sich die Türken
allmählich vor, nach der Einnahme von Szigetvár erreichten
sie den Balaton. 1552 nahmen sie Veszprém ein, und nahmen
auch Fok und seine Umgebung in ihre Macht.
Siófok wurde zum Kriegshafen, auch eine Festung wurde
erbaut. Hier saßen ein Burgkapitän und zwei "Wasserkapitäne".
Die türkische Festung stand auf dem "Granariumhügel",
in der Nähe des Krankenhauses (laut mündlicher Überlieferung,
archäologisch wurde das nicht bestätigt).
Die Gegend wurde 1688 vom türkischen Joch befreit. Fok
kam in den Besitz des Veszprémer Kapitels, das es mit
Siedlern besiedelte, und 1693 ließ es eine Holzkirche
für die Einwohner erbauen. In der Zeit des Rákóczi-Freiheitskampfes
zog hier lang die berühmte Sió-Linie von Bottyán Vak.
Deren letzter Eckpunkt war die Festung von Siófok. Sie
wurde auf dem Platz der ehemaligen türkischen Festung
nach Plänen des französischen Kriegsingenieurs De la
Riviere errichtet.
1705 verlieh Fürst Franz Rákóczi II. dem Dorf Fok einen
Stempel, der zur Grundlage des heutigen Wappens diente.
1709, nach dem Tod des Bottyán, konnten die kaiserlichen
Truppen die Siedlung einnehmen.
1717, laut eines Vertrages mit dem Kapitel von Veszprém,
besorgten die Einwohner die Pächterkondition.
1736
wurde die Pfarrkirche im Barockstil zur Ehre der Unbefleckten
Empfängnis erbaut. Im Laufe des XVIII. Jahrhunderts,
vor Verbreitung des Löschpapiers, verwendete man den
feinen Ufersand von Siófok als Streusand. Die Beschäftigung
der Mädchen und der jungen Frauen von Siófok war das
Sandsammeln. Die bedeutende Entwicklung der Siedlung
beginnt im XIX. Jahrhundert. Vom Jahre 1810 an verkehrte
die Schnellpostlinie Siebenbürgen - Adria über Siófok.
(Anmerkung: Ab 1867 arbeitet eine selbstständige Postmeisterschaft,
ab 1946 ein staatliches Postamt in Siófok.) Das XIX.
Jahrhundert ist auch in der Hinsicht der Wasserregelungen
sehr wichtig. 1818 beauftragte der Palatin Josef den
Ingenieur József Beszédes mit den neubegonnenen Regelungsarbeiten
des Flusses Sárvíz. Man kann das Ergebnis der Arbeiten,
die von 1810 bis 1825 auf dem Sió-Balaton-Teil des Wassersystems
verrichtet wurden, im Folgenden zusammenfassen: 1.)
Die Mühle von Fok wurde abgetragen. (1812 war sie abgebrannt,
und nicht mehr wiederhergestellt.)
2.) Das Becken des Kanals Sió wurde gereinigt.
3.) Die Mühlen wurden ausgebessert.
4.) Der Wasserstand des Balaton hatte 1 Meter abgenommen,
so entstand 51.000 Joch Land.
5.) Durch die Regelung des Sió entstand 6.000 Joch Land.
Die Cholera im Jahre 1831 entging der Siedlung nicht.
1842 bildete sich die Gesellschaft für die Wasserregelung
des Balaton. Sie kaufte und riß die Mühle von Kiliti
und deren Damm ab, die das größte Hindernis für die
Regelung des Wasserniveaus bedeuteten. Durch Abnahme
des Wasserniveaus entstand weitere 6.000 Joch Land.
Nach Grundregel von Lajos Kossuth und unter Leitung
des Grafen István Széchenyi als "ewigen Vorsitzenden"
wurde 1846 die Balatoner Dampfschiffahrt AG. gegründet,
die eine bedeutende Wandlung ins Leben der Siedlung
gebracht hatte. Am 21. September wurde der Raddampfer
"Kisfaludy" vom Stapel gelassen. Am festlichen
Ereignis nahmen unter anderen Ádám Clark (Baumeister
der Kettenbrücke) und József Beszédes teil. In den 1850er
Jahren wurde das Gebiet von Siófok, das früher dem Bezirk
Somogy gehörte, dem Bezirk Veszprém angeschlossen. Der
Kanal Sió bildete nun die Bezirksgrenze. 1858 begann
man mit den Bauarbeiten der Eisenbahnlinie Buda - Nagykanizsa,
1861 wurde sie dem Verkehr übergeben. Die 1858 begonnenen
Bahndammarbeiten trugen zur Stabilisation des Südufers
des Sees bei. Der Eisenbahndamm diente nämlich gleichzeitig
als Damm gegen die Überschwemmungen im Frühjahr. Man
begann mit den Bauarbeiten der Südeisenbahn bei äußerst
tiefem Wasserstand. Man meinte, daß der 88 cm hohe Damm
genug Sicherheit gewähren wird. Der hohe Wasserstand
der darauffolgenden Jahre beschädigte aber oft die Dämme:
so kam die "Südeisenbahngesellschaft" in der
Seenregelung zur entscheidenden Rolle. Am 16. Juni 1862
wurde in Balatonfüred unter Leitung des Regierungskomissars
Graf Ferenc Zichy jr. eine Versammlung abgehalten, wo
der Direktor János Michel im Namen der Eisenbahn angeboten
hatte, daß er die Regelungsarbeiten laut Pläne der Entwässerungsgesellschaft,
mit den eigenen Ingenieuren verrichten läßt. Das Kanzleramt
gab noch im selben Jahr Anweisung zum Bau der Sió-Schleuse,
die am 25. Oktober 1863 eröffnet wurde. Die Pläne des
Ingenieurs György Türk aus Kéthely lieferten die Grundlagen
zu den Arbeiten. Der Hauptzweck der Schleuse war, das
Wasserniveau, auch noch im Verhältnis zum tiefsten Niveau
im Dezember 1862, um 1 Meter herabzusetzen. (Der Nullpunkt
des Pegels in Siófok ist auch in unseren Tagen 104.096
M über dem Adria.) Die Schleuse funktionierte mit kleineren-größeren
Reparaturen bis 1891, dann wurde - nun vom Ministerium
für Landwirtschaft - statt der vermoderten Holzschleuse,
165 Meter weit weg davon, die neue eiserne Schleuse
errichtet, die 1893 fertig wurde. 1863 wurde in Siófok
der Bahnhof erbaut, 1864 der erste Hafen, der mit modernen
Molen geschützt war. Das Jahr 1863 kann man als Geburtsjahr
von Siófok als Erholungsort betrachten. Das Jahr 1865
ist ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte von Siófok,
denn das Gemeinde mit kaum 200 Häusern und 1500 Einwohnern
erhielt Erlaubnis zum Abhalten von Landesmärkten, so
erreichte es den Rang des Marktfleckens.
1866
erscheint die erste Anzeige im Amtsblatt der Bezirke
Zala-Somogy, unter dem Titel "Siófok, Bad des Sees
Balaton". Der Mieter Ignác Végh schloß mit dem
Kapitel von Veszprém einen Vertrag für Baderechtmiete
für 12 Jahre, der für weitere 12 Jahre verlängert wurde.
1878 wurde das Badehaus "Magyar Tenger" (Ungarisches
Meer) erbaut, nach den Plänen der Schweizer Baufirma
Neuschlass, im schweizerischen Stil, mit prunkvoller
Fassade, mit einem Gesellschaftsraum für hundert Personen,
mit großen Fenstern auf den See, mit Aussichtsraum und
mit achtzig Badekabinen.
Das
Kapitel von Veszprém begann 1885, die trockengelegten
Gebiete zu parzellieren; es begann die Ausbildung der
heutigen Badekolonie. Als Folge der Anziehungskraft
der inspirierenden Balatongegend waren der große Teil
der ersten Villenbesitzer Maler - Mór Than, Pál Vágó,
Tivadar Feledi-Flesch (Schwiegersohn von Mihály Zichy),
Arthur Tölgyessy hatten in dieser Zeit schon Villen
in Siófok.
1888
gewährte Gábor Baross staatliche Unterstützung zur Neugestaltung
der Balatoner Dampfschiffahrt AG. 1889 wurde das "Kelén"
auf Wasser gesetzt, 1891 wurde es auf "Baross"
umgetauft. 1891 erbaute man das "Helka" und
das neue "Kelén".
Im
April 1891 formte sich eine Kapitalgruppe mit dem Namen
"Siófok Balatonbad AG"; sie erkaufte vom Kapitel
das Baderecht, weiterhin kaufte sie 60 Joch, mit Sträuchern
bedecktes Wasser- und Sumpfgebiet, das sie mit Erde
auffüllte, um dort Gebäude zu errichten und Parken anzulegen.
Der Leiter der Gesellschaft war Henrik Glatz (1884-1905),
Gründer der Franklin Literatur und Druck AG.
Man begann mit den Bauarbeiten an den größeren Hotels:
am Sió, Hullám, und später am Zentralhotel. Die neue
Badekolonie wurde am 18. Juli 1893 in festlichen Rahmen
eröffnet, damals wurde bekanntgegeben, daß der Innenminister
der Badekolonie den Gebrauch der Bezeichnung "Heilbad"
erlaubt hat. Zu dieser erholungsbringenden Umwelt gehörte
vom Jahre 1875 das Theaterleben, das große Persönlichkeiten
hierher lockte.
1900
wurde die Pferderennbahn erbaut, mit einer Tribüne für
1500 Zuschauer. Hier war das Ziel des Durchschwimmens
des Balaton; die Erlebnisse des Siófoker Sommers wurden
jedes Jahr durch Schwimm- und Tenniswettbewerbe bereichert.
Durch sein reges Badeleben wurde Siófok zum beliebten
Aufenthaltsort des Großbürgertums und der Künstler-
und Schauspielerwelt von Budapest (Karinthy, Krúdy,
Latabár).
Am
Ende des zweiten Weltkrieges erlitt die Ortschaft schwere
Schäden. Die Front zog hier lang zwei Monate lang, und
machte an den Ufergebäuden, Ferienhäusern, Hotels, Wohngebäuden
und am Schiffpark große Schäden. Die Zerstörung der
Straßen- und Eisenbahnbrücken bedeutete weitere Schwierigkeiten
für die Rekonstruktionsarbeiten. Nach 1948 nahm die
Entwicklung der Ortschaft eine neue Richtung.
Siófok wurde zum Zentrum der von den Gewerkschaften
und Unternehmen organisierten Ferien. Durch die wiederaufgebauten
Ferienhäuser und das Balatoner Entwicklungs-programm
(Erweiterung der Kanalisation, Kläranlagen, Wasserwerk,
Ausbau der Uferschutzwerke) wurde Siófok zum größten
und bedeutendsten Ort am See, der große Massen empfangen
kann. Vom Jahre 1950 an gehört die Ortschaft wieder
zum Bezirk Somogy, und von diesem Jahr an ist sie Kreissitz.
1955 beginnt der Emmerich-Kálmán-Kult. Das Tourismusamt
läßt eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komponisten
der Siedlung enthüllen. Vom Jahre 1958 an beginnt die
Entwicklung des Tourismus, des Fremdenverkehrs, es erscheinen
wieder die ausländischen Gäste.
1962 beginnen die Bauarbeiten an der Hotelreihe, Mitte
der 60er Jahre wird der Stolz des "Silbernen Ufers",
das Internationale Erholungsheim der Journalisten erbaut.
Es belebt sich auch der Wohnungsbau. Man organisiert
die Dienstleistungen, die die Ansprüche des Erholungsortes
befriedigen. Am 29. Dezember 1968, im Rahmen einer Festsitzung,
übernimmt Ferenc Jankó, Vorsitzender des Ausschußkomitees,
das Dokument über den Beschluß 20/1968 NET des Präsidialrates
der Ungarischen Volksrepublik, der Siófok zur Stadt
erklärt. Das Krankenhaus mit 400 Betten wird übergeben.
Es entwickelt sich der Unterricht.
Die 70er Jahre sind die Jahre der schwungvollen Entwicklung.
Die Infrastruktur wird im größten Teil ausgebaut.
1976 wird das Kulturzentrum und die Bibliothek übergeben.
Vom Anfang der 80er Jahre an beginnt die Stadt ihre
internationalen Beziehungen auszubauen, bzw. die Partnerstadtbeziehungen
zu entwickeln. 1988 wurde die lokale Zeitschrift mit
dem Titel "Siófoki Hírek" (Siófoker Nachrichten)
gegründet.
Es wurden neue Straßenbrücken über dem Sió errichtet.
1989 beginnt der Fernsehsender Sió TV seine Arbeit.
Diese Einrichtung ist das erste lokale Fernsehen mit
offener Strahlung im Lande.
Das 1987 gebildete "Verein für den Schutz und Verschönerung
der Stadt Siófok" erhält für drei Jahre das Wahrzeichen
der Stadt, den Wasserturm, und richtet im Erdgeschoß
des Gebäudes eine Ausstellung ein. Als Ergebnis der
Kommunalwahlen im Jahre 1990 wird die Stadt von einem
Stadtrat mit 18 Mitgliedern geleitet. Bürgermeister:
Árpád Molnár. Stadtsekretär: Dr. Tamás Pongor.
Die Stadt entwickelt sich weiter. Die Firma BALATEL
löste durch den Ausbau des Telefonnetzes ein altes Problem
der Einwohner und der Gäste. Seit 1994, den zweiten
Kommunalwahlen, wird die Stadt von einem Stadtrat mit
17 Mitgliedern geleitet. Bürgermeister: Dr. Árpád Balázs.
Stadtsekretär von 1995 bis 1997 Frau Dr. Horváth dr.
Ildikó Márkus. Da die Leiter die günstigen Gegebenheiten
der Stadt gut ausnutzen, ist Siófok eine der wenigen
Siedlungen, deren Funktionsfähigkeit von keiner Gefahr
gedroht wird, sondern sie entwickelt sich schwungvoll.
Das
Schulnetz wird erweitert. Über die Grundversorgung hinaus
kann sie für den Unterricht Geld ausgeben: neben 8 Kindergärten,
4 Grundschulen, 3 Mittelschulen und der Musikschule
arbeitet seit Herbst 1996 eine Fakultät der Hochschule
János Kodolányi, wo Ökonomen für den Tourismus ausgebildet
werden. In unseren Tagen ist Siófok eines der bedeutendsten
Fremdenverkehrszentren von Ungarn, wie es oft heißt:
"die Hauptstadt des Balaton". Es verdient
diesen Titel durch seinen guten Verkehr, und das seichte
Wasser, das gefährloses Baden anbietet. Der Erholung
der Gäste dienen, neben dem weichen Wasser, die Sehenswürdigkeiten,
die organisierten Programme und die ungarische Gastfreundschaft.
Durch die vielen öffentlichen Statuen, Denkmäler ist
die Stadt eine echte Freilichtausstellung. Man findet
unter anderen die Werke "Vergehende Zeit",
"Emmerich Kálmán", Werke von Imre Varga, einem
der größten lebendigen Bildhauer, der in Siófok geboren
wurde. Neben den Kunstdenkmalgebäuden bilden schon einige
moderne kirchliche Gebäude mit ihren interessanten architektonischen
Lösungen richtige Sehenswürdigkeiten.
Dank den Entwicklungen der vergangenen Jahre beginnt
die Siedlung zur Stadt der Parkanlagen und der Blumen
zu werden. In dieser Hinsicht ist der Milleniumspark
vor dem Bahnhof besonders hervorzuheben.
Die
Stadt, 106 Km weit von Budapest entfernt, kann, dank
ihrer ausgezeichneten Verbindungen mit PKW, Autobus,
Zug oder Flugzeug genauso gut, aus jeder Richtung erreicht
werden.
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